coming to terms alors. ich lieb die phrase, weil sie suggeriert, dass am ende irgendeine bedeutung da is, ein begriff rauskommen kann, der alles rahmt, was passiert is, der alles auf einen punkt bringt, oder punkte halt, weil plural. aber das is zu ungeduldig, wie immer. die tage rasen. in meinem kopf rasts. in meinem körper rasts. nur meine finger sind rotgefroren. natürlich hab ich nicht mitgekommen, dass es minusgrade hat, draußen. weil mit konkret, ja keine ahnung, warum ein leben das immer auch braucht, ein geld, einen job, ein wetter, eine konsequenz. also bleibts beim vertrauteren begriff, dem aufarbeiten. sieben und schaun, was unten rausbröckelt. 
blunt
hold back
claim
argue
chubby
athletic
googles
step out of your box
jarred
schmuck
acting white
homeys 
du schickst mir die ersten fotos, die du mit deiner neuen kamera gemacht hast. deine leidenschaft. meine erste coleidenschaft. ich seh die fotos an, seh wie du siehst, seh, wie du mich siehst, seh, du siehst mich. 
das unwahrscheinlichste von allen möglichen szenarien ist hier passiert: ich bin langsam teil einer gruppe geworden. nicht am rand, nicht draußen, nicht dagegen, wie sonst fast immer.  
jeden tag geh ich in meinen bürokobel. und über mir hängt der slogan: what you do matters. jeden tag rauch ich meine tschik vor dem eingang, schau mir die autos an, schau mir die menschen an, denk über den crotch nach. wie ich mir diese orte erzähl, übers vermissen. übers träumen. übers probieren. und ehrlich, ganz jenseits einer lustigen amimoral: what we do matters. deine fotos mit unserm text als ein versuch zurückzuschaun. zu dir und zu euch. 
fotos von a. “what you did matters. or, the girl with the number tattoo”, a secret collective novel. upcoming.
 

coming to terms alors. ich lieb die phrase, weil sie suggeriert, dass am ende irgendeine bedeutung da is, ein begriff rauskommen kann, der alles rahmt, was passiert is, der alles auf einen punkt bringt, oder punkte halt, weil plural. aber das is zu ungeduldig, wie immer. die tage rasen. in meinem kopf rasts. in meinem körper rasts. nur meine finger sind rotgefroren. natürlich hab ich nicht mitgekommen, dass es minusgrade hat, draußen. weil mit konkret, ja keine ahnung, warum ein leben das immer auch braucht, ein geld, einen job, ein wetter, eine konsequenz. also bleibts beim vertrauteren begriff, dem aufarbeiten. sieben und schaun, was unten rausbröckelt.

blunt

hold back

claim

argue

chubby

athletic

googles

step out of your box

jarred

schmuck

acting white

homeys 

du schickst mir die ersten fotos, die du mit deiner neuen kamera gemacht hast. deine leidenschaft. meine erste coleidenschaft. ich seh die fotos an, seh wie du siehst, seh, wie du mich siehst, seh, du siehst mich.

das unwahrscheinlichste von allen möglichen szenarien ist hier passiert: ich bin langsam teil einer gruppe geworden. nicht am rand, nicht draußen, nicht dagegen, wie sonst fast immer. 

jeden tag geh ich in meinen bürokobel. und über mir hängt der slogan: what you do matters. jeden tag rauch ich meine tschik vor dem eingang, schau mir die autos an, schau mir die menschen an, denk über den crotch nach. wie ich mir diese orte erzähl, übers vermissen. übers träumen. übers probieren. und ehrlich, ganz jenseits einer lustigen amimoral: what we do matters. deine fotos mit unserm text als ein versuch zurückzuschaun. zu dir und zu euch.

fotos von a. “what you did matters. or, the girl with the number tattoo”, a secret collective novel. upcoming.