eine woche woschingtn. a couple of ways of doing something. auf dem fensterbrett von meinem frisch gefundenen basement apartment steht jetzt der basil seed pod, den e mir mitgegeben hat. kaum zu glauben, dass aus der erde langsam grüne stängel kommen. vor drei tagen hab ich die plastikverpackungen aufgerissen, den erdklumpen in wasser aufgeweicht und die samen reingesteckt. gently, so wies verlangt war. ein holpriger versuch, homey zu werden.
jeden tag geh ich zum fenster und schau mir mein urban kit an (yes i’ve got dreams and i want them to come true). die gibt es für fast alles: für handtaschen, fürs segeln, fürs sex haben, fürs zähneputzen, für mütter und väter, für die katze, fürs fernweh und fürs handy. auf dem werbebeipackzettel steht: you’ll be amazed just how much stuff we can squeeze into our kit boxes. ich also hab mein basilikum und das findet sich grad seinen weg raus. im gegensatz zum urban kid, das ich bin, und dem hier da reiss geht, manchmal. im waschsalon gibts kein waschmittel. das musst du extra kaufen. du musst auch kleine scheine mitbringen, damit du die in eine maschine stecken kannst, die dir dann lauter quarter in die hand spuckt, die du dann in die waschmaschine steckst. sieben um genau zu sein. und weitere drei für den trockner. ich hab also drei anläufe für die wäsche genommen und die gegend kennengelernt. dafür ist der rest dann einfach. es gibt hot warm cold und fürs schleudern normal und gentle. das ist schon eher meine liga. der mann, der dort zum abgenutzten mobiliar gehört, den ich schwer verstehe, entweder weil er so betrunken ist, weil er so einen slang redet, weil mein englisch für waschmaschinenbedienungsvokabular nicht ausreicht oder weil er mir nicht geheuer ist, fragt mich, ob mir bis jetzt immer meine mutter die wäsche gemacht hat. ich lächle und beschließe, dass ich meine wäsche nicht schranktrocken brauche. dann bekommt auch mein basilikum ein bisschen mehr luftfeuchtigkeit.
im fernsehn sagen sie dir das ja nicht. in den büchern schaut das auch immer viel einfacher aus. auf dem plan, auf dem ich mir heut meine radroute ausgemalt hab, war nicht die rede von einem berg mitten auf dem weg. nicht der ansatz von einem ikon. und wenn du aus dem u-bahnschacht wieder auftauchst, wirds dir in den knien deutlich, dass die station mit dem unverdächtig schönen namen genau in dem viertel liegt, über das dir der lonely planet an einer anderen stelle sagt, dass du hier nicht ohne räder unterm popsch hin willst. mit der tomatensuppe ist es dasselbe. die war einmal richtig gut zum geld machen. und auf der wand sieht sie fantastisch aus, aber schmecken, naja. wenn ich einen dosenöffner hätte, könnt ich das herausfinden. bis ich aber zu meinem dosenöffner komme, naja. basilikum. you’ll be amazed what kind of stuff we can squeeze into our kid boxes.

eine woche woschingtn. a couple of ways of doing something. auf dem fensterbrett von meinem frisch gefundenen basement apartment steht jetzt der basil seed pod, den e mir mitgegeben hat. kaum zu glauben, dass aus der erde langsam grüne stängel kommen. vor drei tagen hab ich die plastikverpackungen aufgerissen, den erdklumpen in wasser aufgeweicht und die samen reingesteckt. gently, so wies verlangt war. ein holpriger versuch, homey zu werden.

jeden tag geh ich zum fenster und schau mir mein urban kit an (yes i’ve got dreams and i want them to come true). die gibt es für fast alles: für handtaschen, fürs segeln, fürs sex haben, fürs zähneputzen, für mütter und väter, für die katze, fürs fernweh und fürs handy. auf dem werbebeipackzettel steht: you’ll be amazed just how much stuff we can squeeze into our kit boxes. ich also hab mein basilikum und das findet sich grad seinen weg raus. im gegensatz zum urban kid, das ich bin, und dem hier da reiss geht, manchmal. im waschsalon gibts kein waschmittel. das musst du extra kaufen. du musst auch kleine scheine mitbringen, damit du die in eine maschine stecken kannst, die dir dann lauter quarter in die hand spuckt, die du dann in die waschmaschine steckst. sieben um genau zu sein. und weitere drei für den trockner. ich hab also drei anläufe für die wäsche genommen und die gegend kennengelernt. dafür ist der rest dann einfach. es gibt hot warm cold und fürs schleudern normal und gentle. das ist schon eher meine liga. der mann, der dort zum abgenutzten mobiliar gehört, den ich schwer verstehe, entweder weil er so betrunken ist, weil er so einen slang redet, weil mein englisch für waschmaschinenbedienungsvokabular nicht ausreicht oder weil er mir nicht geheuer ist, fragt mich, ob mir bis jetzt immer meine mutter die wäsche gemacht hat. ich lächle und beschließe, dass ich meine wäsche nicht schranktrocken brauche. dann bekommt auch mein basilikum ein bisschen mehr luftfeuchtigkeit.

im fernsehn sagen sie dir das ja nicht. in den büchern schaut das auch immer viel einfacher aus. auf dem plan, auf dem ich mir heut meine radroute ausgemalt hab, war nicht die rede von einem berg mitten auf dem weg. nicht der ansatz von einem ikon. und wenn du aus dem u-bahnschacht wieder auftauchst, wirds dir in den knien deutlich, dass die station mit dem unverdächtig schönen namen genau in dem viertel liegt, über das dir der lonely planet an einer anderen stelle sagt, dass du hier nicht ohne räder unterm popsch hin willst. mit der tomatensuppe ist es dasselbe. die war einmal richtig gut zum geld machen. und auf der wand sieht sie fantastisch aus, aber schmecken, naja. wenn ich einen dosenöffner hätte, könnt ich das herausfinden. bis ich aber zu meinem dosenöffner komme, naja. basilikum. you’ll be amazed what kind of stuff we can squeeze into our kid boxes.

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